Veranstaltungen

Home

 

Klappentext
Dieses Buch ist als Anleitung für Menschen gedacht, denen die Gestaltung ihres ureigensten, naturreligiösen Weges durch die Zyklen des Jahres und des Lebens am Herzen liegt. Es soll einen praktisch-kreativen Zugang zu diesem Weg vermitteln. Da gerade in Deutschland viele Menschen, die auf der Suche nach einer naturverbundenen Spiritualität sind, nicht das Glück haben, sich einer Gruppe von Gleichgesinnten anschließen zu können, ist das Buch bewusst so gestaltet worden, dass alle Rituale und Übungen grundsätzlich allein durchgeführt werden können.

Die vorgestellten Übungen, Meditationen und Rituale wollen einen Weg eröffnen, auf dem der Praktizierende die Kommunikation mit den Naturkräften wieder neu entdecken kann. Sie sollen ihm dabei helfen, seine Kreativität und sein Einfühlungsvermögen zu entfalten und ihn in Kontakt mit der zyklischen Natur des Lebens bringen - den Gezeiten von Ebbe und Flut, die das Gewebe des Seins durchfluten. Diejenigen, die gerade begonnen haben, einen heidnisch-naturreligiösen Weg zu beschreiten, können sie als Rahmen nutzen, als Ausgangspunkt und Orientierungshilfe auf ihrer Reise. Anderen, die bereits seit längerer Zeit auf den alten Pfaden wandeln, bieten sie Anregungen und vielleicht auch neue Perspektiven für weitere Erkundungen.



Über den Autor
1984 begann ich mich auf einen naturreligiösen Weg zu begeben und regelmäßig die Jahres- und Vollmondfeste zu feiern, um zu einem Leben in Einklang mit den Rhythmen der Natur zurückzufinden. Nach einer Zeit der Suche traf ich 1988 auf Vivianne Crowley, die auf einem von Freunden organisierten naturreligiösen Camp eine Einführung in den religiösen und magischen Weg des Wicca gab. Tief berührt von dieser ganzheitlichen Sicht des Lebens ließ ich mich ein Jahr später ihrem Mann Chris und ihr in einen Gardnerian Zweig des Wicca einweihen. Bald schon wurde mir klar, dass es in der Öffentlichkeit viele Missverständnisse bezüglich meines naturreligiösen Weges gibt, da ihn nur wenige meist allein und im Verborgenen beschreiten. Um meinen Beitrag dazu zu leisten, ein funktionierenden Netzwerk heidnisch-naturreligiöser Menschen am Leben zu erhalten und allgemeine Vorurteile über unseren Weg auszuräumen, habe ich im Jahre 1998 die Wahl zur ersten Vorsitzenden des ältesten heidnisch-naturreligiösen Netzwerkes in Deutschland („der Steinkreis e.V.") angenommen. Durch gemeinsame Treffen und ein regelmäßig erscheinendes Magazin halten die Mitglieder Kontakt miteinander und tauschen sich über wesentliche Erfahrungen ihres naturreligiösen Lebens aus. Zum Zweck des Austausches und des gemeinsamen Berührtwerdens von den Naturkräften organisiere ich zusammen mit meinem Partner auch öffentliche Jahresfeste, die in der Nähe unseres Wohnortes abhalten werden. Bei all diesen Aktivitäten werde ich tatkräftig von meinem Partner und den Mitgliedern unseres Covens unterstützt, denen ich noch einmal meinen besonderen Dank aussprechen möchte.